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Die Vermittlungsmodule des Rehmann-Museums

Kultur macht Schule: Alle Angebote werden mit 50% durch den Impulskredit gefördert. Der Kanton Aargau übernimmt zudem die Anreisekosten für Aargauer Schulen. Hier geht es zum Gesuch Kultur macht Schule.

 

Übersicht der Module

 

Modul 1 Énergies fossiles

Modul 2 Zahnrad-Maschinen

Modul 3 Fantasiewesen

Fokus Urzeit, Sinne, Tonerde Technik, Team, Schwerkraft Konstruktion, Holz, Fantasie
Zielgruppe 6-16 Jahre 6-12 Jahre 12-16 Jahre
Dauer 1-2 Std. 1-1.5 Std. 1.5-2 Std. 
Lehrplan BG.2.D.1, BG.2.C.1, TTG.1.A.1 BG.2.C.1, TTG.1.A.1 BG.2.C.1, BG.2.D.1, TTG.1.A.1

 

 


Kurz-Informationen

Daten Nach Vereinbarung ist das Museum am Mo und Di für Schulen geöffnet, oder während der Öffnungszeiten 
Kosten 130 CHF für ½ Stunde (nur diskursive Führung, ohne Impulskredit)
  200 CHF für 1 Stunde (mit Impulskredit 100 CHF)
  250 CHF für 1.5 Stunden (mit Impulskredit 125 CHF)
  300 CHF für 2 Stunden (mit Impulskredit 150 CHF)
Kontakt Patrizia Solombrino
Impulskredit https://gesuche.kulturmachtschule.ch/de-CH/

          


Modul 1

«Énergies Fossiles» (14. März bis 5. Juli) – Reise unter die Erde

Tauchen Sie mit Ihrer Klasse in eine allumfassende Ausstellung aus Licht, Klang und Düften ein. Wir laden Schulklassen ein, die verborgenen Energien unter unseren Füssen zu entdecken. Mit dem Wissen von heute und der Fantasie von morgen.

Führungen: Rollentausch und Spekulation

Für Urzeitforschende (6-12 Jahre)
Wir begreifen Kunst nicht als statisches Objekt, sondern als lebendigen Dialogpartner zwischen Urzeit und Zukunft.

Hier tauschen wir die Rollen: Die Kinder sind die Expert:innen! Wir lassen uns von ihrem Wissen leiten und suchen gemeinsam Spuren urzeitlicher Giganten in den Klang- und Lichtskulpturen. Wissenschaftliche Fakten verschmelzen spielerisch mit künstlerischer Fiktion.

Für Zukunfts-Visionen (12–16 Jahre)
Was werden die Fossilien von morgen sein? Wir diskutieren über Ressourcen wie Ton und Energie. Wie viel menschliche Energie steckt in einem Objekt? Wenn unsere Welt heute unterginge – was fänden Archäologen in einer Million Jahren?

Partizipative Workshop: Alchemie der Erde

Nach der Erkundung in der Ausstellung wird das ehemalige Atelier zur Alchemie-Werkstatt. Wir arbeiten mit Tonerde und Materialien aus dem Museumsgarten.

  • 6–12 Jahre: Spielerisches Erproben von Formen. Wir erschaffen eigene Fossilien oder Fantasiewesen und nutzen Blätter oder Steine für organische Texturen.
  • 12–16 Jahre: Das Experiment steht im Fokus. Wir nutzen Ton als Träger für Botschaften über Zerfall und Transformation und erforschen den Kontrast zwischen Natur und menschlicher Gestaltung.

Lerneffekte: 

  • Material: Die Schüler:innen verstehen die Verbindung zwischen Naturressourcen (Tonerde, Pflanzen, Fossilien) und künstlerischem Ausdruck.
  • Perspektivwechsel: Sie begreifen, dass Kunst ein Werkzeug ist, um Umwelt, Geologie und Geschichte neu zu interpretieren und spekulativ weiterzudenken (Zukunftsarchäologie).
  • Sensorische Kompetenz: Durch die Arbeit mit Duft, Klang und Licht schärfen sie ihre Wahrnehmung für nicht-visuelle Ausdrucksformen in der Kunst.

Den Vermittlungsflyer finden Sie hier. 


Modul 2

Zahnrad – Monumentale Kunstmaschinen für Kindergarten 

Besonderheit: Konstruktion als Gemeinschaftswerk

Wie baut man eigentlich eine Skulptur, die so gross ist wie ein Riese? Im Modul «Zahnrad» verwandelt sich der Museumsgarten in eine Spiel- und Konstruktionslandschaft. Hier werden die Kleinsten zu grossen Baumeister:innen. Wir bauen zusammen! Wir stapeln, balancieren und probieren aus - und das gemeinsam. 

  • Der Fokus: Kinder nutzen die vorgefertigten Module, um "Kunstmaschinen" zu errichten

  • Das Erlebnis: Teamwork! Wer hält das Modul fest, wähend die anderen stapeln? Wir lernen spielerisch, dass wir zusammen stärker sind. 

Lerneffekte:

  • Gleichgewicht und Schwerkraft: Die Schüler:innen erfahren spielerisch das Zusammenspiel von Schwerkraft und Gleichgewicht beim Bau monumentaler Objekte. 
  • Soziale Kompetenz (Teamwork): Gemeinsames Handeln und Absprachen treffen, um ein Ziel zu erreichen.
  • Raumwahrnehmung: Die Kinder erfahren ihren eigenen Körper im Verhältnis zu den grossen Objekten, die sie bauen

 


Modul 3

Bau eines Fantasiewesens 

Workshop im Grossformat: Dachlatten als Skelett der Fantasie

Wie wird aus starrem Industriematerial ein lebendiges Wesen? In diesem Modul schlagen wir die Brücke von der künstlerischen Idee direkt zur handwerklichen Umsetzung. Wir geben den Schüler:innen die Werkzeuge in die Hand, um ihre Fantasie räumlich und stabil Gestalt annehmen zu lassen.

Der Workshop: Aus einfachen Dachlatten entstehen durch Bohren und Schrauben grosse Fantasiewesen. Der Fokus richtet sich auf die Kernfragen:

  • Stabilität: Wie verbindet man Holz so, dass das Wesen sicher steht?
  • Dimension: Wie formt man Körper und Tentakel aus starren Latten?
  • Prozess: Was wurde aus dem ursprünglichen Plan?

Das Erlebnis: Mut zum Grossformat! Die Schülerinnen und Schüler erfahren selbstwirksam: „Wie macht man das?“ und „Ich kann das auch!“. Das fertige Wesen ist das Ergebnis von Teamarbeit, Absprache und eigenem Können. 

Lerneffekte: 

  • Handwerkliche Kompetenz: Sicherer Umgang mit Werkzeugen (Bohrer, Schraubenzieher) und Materialkenntnis (Holz).
  • Stabilität & Statik: Praktisches Verständnis für Verbindungen und Standfestigkeit im Grossformat.
  • Selbstwirksamkeit: Das Erfolgserlebnis, aus einfachem Baumaterial eine imposante, eigene Skulptur geschaffen zu haben.
  • Lehrplan-Bezug: Ideal für Technisches Gestalten (TTG) und zur Förderung des räumlichen Vorstellungsvermögens.