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Die Vermittlungsmodule des Rehmann-Museums

Kultur macht Schule: Alle Angebote werden mit 50% durch den Impulskredit gefördert. Der Kanton Aargau übernimmt zudem die Anreisekosten für Aargauer Schulen. Hier geht es zum Gesuch Kultur macht Schule.

 

Übersicht der Module

 

Modul 1

Hologramm - Mo Diener

Modul 2

Zahnrad-Maschinen

Modul 3

Fantasiewesen

Fokus Archiv, Geschichten, Wahrheit Technik, Team, Schwerkraft Konstruktion, Holz, Fantasie
Zielgruppe 6-16 Jahre 6-12 Jahre 12-16 Jahre
Dauer 1-2 Std. 1-1.5 Std. 1.5-2 Std. 
Lehrplan BG.1.A, BG2.B, D4.C, RZG.6, RZG.7  BG.2.C.1, TTG.1.A.1 BG.2.C.1, BG.2.D.1, TTG.1.A.1
Leitung Maimuna Kinteh Maimuna Kinteh Maimuna Kinteh

 

 


Kurz-Informationen

Daten Nach Vereinbarung ist das Museum am Mo und Di oder jeweils am Morgen für Schulen geöffnet, oder während der Öffnungszeiten 
Kosten 130 CHF für ½ Stunde (nur diskursive Führung, ohne Impulskredit)
  200 CHF für 1 Stunde (mit Impulskredit 100 CHF)
  250 CHF für 1.5 Stunden (mit Impulskredit 125 CHF)
  300 CHF für 2 Stunden (mit Impulskredit 150 CHF)
Kontakt Patrizia Solombrino und Maimuna Kinteh
Impulskredit https://gesuche.kulturmachtschule.ch/de-CH/

          


Modul 1

«Hologramm - Mo Diener» (29. August bis 13. Dezember) – Machen wir Unsichtbares sichtbar!

Wie entsteht Geschichte? Was ist real, und was ist erfunden? In unserer Sonderausstellung zu Mo Diener tauchen Schulklassen in die Themen Archiv, Geschichtenerzählung und Fiktion ein. Die Schüler:innen hinterfragen bestehende Erzählungen, werden selbst zu Autor:innen und erschaffen in einem kreativen Prozess eigene Kunstwerke.

Für Geschichtenschreiber:innen (Primarstufe 6-12 Jahre)

Der Workshop: Mit Seifenwasser, Tusche und Wasserfarben experimentieren die Schüler:innen und lassen mit Strohhalmen oder PET-Flaschen sogenannte Bubble Prints entstehen. Auf diesen zufällig entstandenen, organischen Bildstrukturen zeichnen sie ihre eigenen Geschichten weiter, und erschaffen so ganz neue, persönliche Bildwelten.

Die Führung: Die Schüler:innen werden miteinbezogen in die Geschichtserzählung der Ausstellung: es werden Geschichten gesammelt und im Dialog besprochen.

Bezug zum Lehrplan 21: BG.1.A (Bildideen entwickeln), BG.2.B (Verfahren und Materialien erproben), D.4.C (Geschichten zu Bildern erfinden und präsentieren).

Für Spuren-Suchende (Oberstufe 12-16 Jahre)

Der Workshop: Ausgehend von den experimentellen Seifenwasser-Bildern verknüpfen die Jugendlichen persönliche Erinnerungen, Fakten und Fiktion sowie die visuellen Erfahrungen aus der Ausstellung. Daraus entstehen individuelle Werke und neue Geschichten.

Die Führung: Wir betrachten Kunstwerke im Dialog und untersuchen Geschichten, die in der Ausstellung stecken. Die Jugendlichen kontextualisieren das Gesehene und hinterfragen es kritisch.

Bezug zum Lehrplan 21: RZG.6 (Historische Prozesse und Quellen untersuchen / Zeit, Dauer und Wandel verstehen), RZG.7 (Geschichtskultur analysieren und nutzen – Spuren und Deutungen kritisch hinterfragen).

Das nehmen die Schüler:innen mit

  • Kreativität: Sie lernen den Umgang mit neuen Materialien und experimentellen Bildverfahren.
  • Ausdruckskraft: Sie üben sich darin, Geschichten zeitlich sowie örtlich einzuordnen und eigene Erzählungen zu präsentieren.
  • Dialogfähigkeit: Sie entdecken Wege, um offen und kritisch über Kunst und Wahrnehmung ins Gespräch zu kommen.

Den Vermittlungsflyer finden Sie hier. 


Modul 2

Zahnrad – Monumentale Kunstmaschinen für Kindergarten 

Besonderheit: Konstruktion als Gemeinschaftswerk

Wie baut man eigentlich eine Skulptur, die so gross ist wie ein Riese? Im Modul «Zahnrad» verwandelt sich der Museumsgarten in eine Spiel- und Konstruktionslandschaft. Hier werden die Kleinsten zu grossen Baumeister:innen. Wir bauen zusammen! Wir stapeln, balancieren und probieren aus - und das gemeinsam. 

  • Der Fokus: Kinder nutzen die vorgefertigten Module, um "Kunstmaschinen" zu errichten

  • Das Erlebnis: Teamwork! Wer hält das Modul fest, wähend die anderen stapeln? Wir lernen spielerisch, dass wir zusammen stärker sind. 

Lerneffekte:

  • Gleichgewicht und Schwerkraft: Die Schüler:innen erfahren spielerisch das Zusammenspiel von Schwerkraft und Gleichgewicht beim Bau monumentaler Objekte. 
  • Soziale Kompetenz (Teamwork): Gemeinsames Handeln und Absprachen treffen, um ein Ziel zu erreichen.
  • Raumwahrnehmung: Die Kinder erfahren ihren eigenen Körper im Verhältnis zu den grossen Objekten, die sie bauen

 


Modul 3

Bau eines Fantasiewesens 

Workshop im Grossformat: Dachlatten als Skelett der Fantasie

Wie wird aus starrem Industriematerial ein lebendiges Wesen? In diesem Modul schlagen wir die Brücke von der künstlerischen Idee direkt zur handwerklichen Umsetzung. Wir geben den Schüler:innen die Werkzeuge in die Hand, um ihre Fantasie räumlich und stabil Gestalt annehmen zu lassen.

Der Workshop: Aus einfachen Dachlatten entstehen durch Bohren und Schrauben grosse Fantasiewesen. Der Fokus richtet sich auf die Kernfragen:

  • Stabilität: Wie verbindet man Holz so, dass das Wesen sicher steht?
  • Dimension: Wie formt man Körper und Tentakel aus starren Latten?
  • Prozess: Was wurde aus dem ursprünglichen Plan?

Das Erlebnis: Mut zum Grossformat! Die Schülerinnen und Schüler erfahren selbstwirksam: „Wie macht man das?“ und „Ich kann das auch!“. Das fertige Wesen ist das Ergebnis von Teamarbeit, Absprache und eigenem Können. 

Lerneffekte: 

  • Handwerkliche Kompetenz: Sicherer Umgang mit Werkzeugen (Bohrer, Schraubenzieher) und Materialkenntnis (Holz).
  • Stabilität & Statik: Praktisches Verständnis für Verbindungen und Standfestigkeit im Grossformat.
  • Selbstwirksamkeit: Das Erfolgserlebnis, aus einfachem Baumaterial eine imposante, eigene Skulptur geschaffen zu haben.
  • Lehrplan-Bezug: Ideal für Technisches Gestalten (TTG) und zur Förderung des räumlichen Vorstellungsvermögens.