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25 Jahre Rehmann-Museum

25 Jahre Rehmann-Museum: Ein lebendiger Garten für die Zukunft der Kunst und Natur

Das Rehmann-Museum feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer ökologischen Vision. Zum Jubiläum verwandelt sich die 1’300 m² grosse Aussenanlage in den «Lebensraum Skulpturengarten». Den festlichen Höhepunkt bildet die Pflanzung eines Jubiläumsbaums – ein Symbol für das tiefe Wurzeln des Museums in der Region und sein gleichzeitiges Wachsen in die Zukunft.

Seit einem Vierteljahrhundert ist das Rehmann-Museum ein Ankerpunkt für die dreidimensionale Kunst im Aargau. Zum Jubiläum öffnet das Haus seine Mauern: Der Garten wird zum Vorzeigeprojekt für Biodiversität und Klimaanpassung im Siedlungsraum. Hier treffen die monumentalen Plastiken Erwin Rehmanns auf ein dynamisches Ökosystem, das Natur- und Kunstbegeisterte gleichermassen anspricht.

Wo Schwarzwaldgneis auf seltene Flora trifft

In enger Zusammenarbeit mit dem Jurapark Aargau und der Fachfrau für naturnahen Gartenbau, Katja Sattler (setzholz.ch), entstanden auf dem charakteristischen Schwarzwaldgneis neue Lebensräume. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Grauen Fingerkraut (Potentilla inclinata) – eine botanische Seltenheit mit historischem Bezug zu Laufenburg, die inmitten der Kunstwerke ein neues Refugium findet. Klimaresistente Wildstauden und schattenspendende Zonen machen den Garten zudem zur kühlen Oase an heissen Tagen, während bewusste Dunkelzonen Lebensraum für Glühwürmchen sichern.

Ein Fest für die Sinne: Baumpflanzung und Klangkunst

Den Meilenstein des 25-jährigen Bestehens feiert das Museum mit einem symbolischen Akt: Die Pflanzung eines Baumes markiert den Aufbruch in eine Ära, in der Ästhetik und Ökologie untrennbar verbunden sind.

Der Festakt wird akustisch vom Duo TON SUR TON begleitet. Sylvie Klijn (Gesang/Keys) und Christoph Utzinger (Kontrabass) weben ein durchscheinendes Klanggeflecht, das die feinen Strukturen des Gartens und die Bedeutung des Augenblicks hörbar macht. So wie der neue Baum Wurzeln schlägt, verbindet ihre Musik das Sichtbare mit dem Verborgenen und feiert das Museum als lebendigen, atmenden Prozess.

Das Jubiläumsjahr wurde durch ein partizipatives Programm begleitet, das Besuchende aktiv miteinbezog:

  • Gemeinsame Einsätze gegen Neophyten unter Leitung von Theo Obrist.
  • Wildkräuter-Kurse mit Naturheilpraktikerin Sonja Wunderlin.
  • Ein neuer Audioguide verknüpft zum Jubiläum erstmals die Geschichte der Skulpturen mit den ökologischen Besonderheiten des Gartens.

Das Projekt wird massgeblich durch Swisslos Aargau, Lebensraum Aargau sowie die Serge O.I. Lunin Stiftung, die umweltengAGement Stiftung und die Margarethe und Rudolf Gsell-Stiftung unterstützt.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos und wir begrüssen alle sehr herzlich.