Performance von Mo Diener und Buchvernissage
Performance von Mo Diener und Buchvernissage
Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr
Bassma El Adisey und Michael Hiltbrunner im Gespräch zur Publikation von Mo Diener im Verlag Scheidegger & Spiess, Performance von Mo Diener
Das Rehmann-Museum in Laufenburg lädt am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 15 Uhr zu einem besonderen Höhepunkt im Rahmen der laufenden retrospektiven Werkschau Mo Diener – Hologramm ein. Im Zentrum der Veranstaltung stehen eine Live-Performance der Zürcher Künstlerin Mo Diener sowie eine tiefgehende Auseinandersetzung mit ihrer neu im Verlag Scheidegger & Spiess erscheinenden Monografie.
Zur Publikation und zum vielschichtigen Schaffen der Medien- und Performancekünstlerin sprechen die Kunsthistorikerin und Kuratorin Bassma El Adisey sowie der Kulturanthropologe und Museums-Kurator Michael Hiltbrunner. Die im Verlag Scheidegger & Spiess publizierte zweisprachige Monografie (Deutsch/Englisch) bricht bewusst mit den Konventionen klassischer Museumskataloge. Sie versteht sich als ein «flüssiges Monument», das vier Jahrzehnte ungezähmter Archivarbeit, performativer Versuchsanordnungen und transdisziplinärer Forschung dokumentiert und in einen aktuellen Dialog mit dem Ausstellungsraum setzt.
Mo Diener: Vier Jahrzehnte Grenzgänge zwischen Kunst und Forschung
Mo Diener (geboren 1961 in Horgen, lebt in Zürich) bespielt mit der Werkschau Hologramm erstmals ein Kunstmuseum in einer umfassenden Einzelausstellung. Ihre Praxis, die in den späten 1980er-Jahren in der Hausbesetzerszene und an der F+F Schule für Kunst und Design ihren Anfang nahm, verbindet konsequent Performance, Videoinstallationen, persönliche Erinnerungspolitik und archäologische Spurensuche.
Programm am Sonntag, 18. Oktober 2026
15:00 Uhr: Begrüssung und Einführung
Im Anschluss: Gespräch zur Publikation mit Bassma El Adisey und Michael Hiltbrunner
Performance: Live-Performance von Mo Diener